Online-Publisher & Content Creator

Ich veröffentliche seit Anfang der 1990er-Jahre eigene Inhalte. Angefangen hat das auf Papier, später kamen Webseiten dazu und heute gehören auch Fotografie, Video und Social Media ganz selbstverständlich dazu.

Der Begriff Content Creator existierte damals natürlich noch nicht. Was dahintersteckt, mache ich allerdings schon ziemlich lange: Themen finden, recherchieren, schreiben, Inhalte aufbereiten und veröffentlichen.

Weil ein großer Teil davon bis heute auf meinen eigenen Plattformen stattfindet, beschreibt Online-Publisher & Content Creator meine Arbeit vermutlich am treffendsten.

Angefangen hat es 1992 auf Papier

Meine redaktionelle Arbeit begann 1992 mit „Stargazer“, einem eigenen Magazin für Autogrammsammler. Das Heft erschien vierteljährlich mit einem Umfang von rund 36 Seiten.

Damit gehörten Themenauswahl, Recherche, Schreiben und Zusammenstellung schon damals regelmäßig dazu. Alle drei Monate musste schließlich wieder genügend Material für eine neue Ausgabe vorhanden sein.

1994 entstand aus der Zusammenarbeit mit anderen Sammlern der Club der Autogrammsammler (CdA’94), zu dessen Gründungsmitgliedern ich gehörte. Mit dem Verein entstand auch die Zeitschrift „Autogramm-Post“.

Dort verantwortete ich die Rubrik „Allgemeines“ und füllte für jede vierteljährliche Ausgabe ungefähr 10 bis 15 Seiten mit eigenen Inhalten. Das eigene Magazin war damit zwar Geschichte, das Schreiben und Publizieren aber längst nicht.

1998 kam das Internet dazu

1998 folgte der nächste größere Wechsel.

Mit starautogramme.de entstand ein eigenes Internetangebot rund um das Autogrammsammeln. Im selben Jahr startete unter der Domain eschwege.com außerdem ein regionales Projekt, aus dem später werraland.net hervorging.

Das Medium änderte sich damit deutlich. Statt alle drei Monate eine neue Ausgabe fertigzustellen, konnten Inhalte plötzlich jederzeit veröffentlicht, ergänzt und aktualisiert werden.

Aus einzelnen Webseiten entstanden mit der Zeit umfangreichere Angebote mit Texten, Bildern, Archiven und unterschiedlichen Themenbereichen. Für mich war das Internet deshalb weniger ein kompletter Neuanfang als die Fortsetzung dessen, was einige Jahre vorher auf Papier begonnen hatte.

Eigene Plattformen als Basis

Bis heute arbeite ich bevorzugt mit eigenen Webseiten.

Dazu gehören vor allem norbx.de, landpirat.de, werraland.net und starautogramme.de. Jedes Projekt hat seinen eigenen Schwerpunkt, gemeinsam ist ihnen aber eines: Die Inhalte entstehen nicht ausschließlich für fremde Plattformen.

landpirat.de ist mein persönliches Blog- und Videoprojekt. Dort verbinde ich heute persönliche Geschichten, Landgänge, Veränderungen, Experimente und gelegentlich ziemlich alberne Ideen miteinander.

werraland.net beschäftigt sich mit der Region zwischen Werra und Meißner. Das Projekt reicht bis 1998 zurück und umfasst regionale Informationen, Geschichten, historische Inhalte, Fotos und Videos.

starautogramme.de führt ebenfalls eine Geschichte fort, die lange vor dem Internet begonnen hat. Aus meinem eigenen Hobby entstand über die Jahre ein redaktionelles Special-Interest-Angebot rund um das Autogrammsammeln.

norbx.de ist schließlich die persönliche Plattform, auf der meine Arbeit als Autor, meine Vita und die verschiedenen Projekte zusammenlaufen.

Social Media, YouTube und andere Plattformen ergänzen diese Seiten inzwischen. Die eigene Webseite bleibt für mich trotzdem die Basis.

Heute entsteht Inhalt in vielen Formen

Text gehört nach wie vor dazu. Ich schreibe Blogbeiträge, regionale Artikel, persönliche Geschichten, Hintergrundtexte, Berichte und inzwischen auch Bücher.

Daneben spielt Fotografie seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Viele Bilder entstehen unterwegs, in Städten, Landschaften, an historischen Orten oder bei Veranstaltungen. Dabei geht es nicht immer nur um ein schönes Einzelbild. Fotos dokumentieren auch Veränderungen und können Jahre später plötzlich wieder für eine neue Geschichte interessant werden.

Video ist inzwischen ebenfalls ein fester Bestandteil meiner Arbeit. Dabei entstehen längere Beiträge ebenso wie Kurzvideos für verschiedene Plattformen. Planung, Aufnahme, Moderation, Schnitt und Veröffentlichung erledige ich überwiegend selbst.

Gerade unterwegs lässt sich dabei nicht alles vorher planen. Eine Idee kann vorbereitet sein, aber was am Ende tatsächlich passiert, entscheidet manchmal erst der Ort.

Auch Kurzvideos haben inzwischen ihre eigene Rolle. Manche entstehen aus einem größeren Thema, andere funktionieren von Anfang an nur als kurze Idee. YouTube, Instagram, TikTok und andere Netzwerke sind für mich dabei zusätzliche Veröffentlichungswege – kein Ersatz für eigene Plattformen.

Mehr als nur Inhalte produzieren

Bei eigenen Projekten endet die Arbeit allerdings nicht mit dem letzten Satz eines Artikels oder dem Schnitt eines Videos.

Je nach Projekt entwickle und recherchiere ich Themen, schreibe Texte, fotografiere, filme, bearbeite Bilder und Videos, passe Inhalte für verschiedene Plattformen an, pflege Webseiten und kümmere mich um die technische Infrastruktur dahinter.

Dadurch verschwimmen klassische Rollen ziemlich schnell.

An einem Tag bin ich Autor oder Redakteur, am nächsten Fotograf, Kameramann, Moderator, Webmaster oder Videoeditor. Und meistens ein bisschen von allem gleichzeitig.

Auch Technik gehört deshalb zwangsläufig dazu. Webseiten, Hosting, WordPress, Server und unterschiedliche digitale Werkzeuge ermöglichen überhaupt erst, dass ich viele dieser Projekte weitgehend selbst umsetzen kann.

Inzwischen gehören auch Werkzeuge mit künstlicher Intelligenz zu diesem Werkzeugkasten. Ich nutze sie dort, wo sie bei einzelnen Arbeitsschritten helfen können, etwa beim Prüfen von Texten, bei der Ideenentwicklung oder bei der Produktion digitaler Inhalte.

Technik bleibt für mich dabei genau das: ein Werkzeug.

Von 36 Seiten Papier bis zum Kurzvideo

Wenn ich heute zurückblicke, haben sich die Medien seit 1992 ziemlich verändert.

Damals bedeutete Publizieren für mich ein vierteljährlich erscheinendes Magazin mit 36 Seiten. Danach kamen die Autogramm-Post und die ersten eigenen Webseiten. Später Blogs, digitale Magazine, Fotografie und Video.

Heute kann ein Inhalt ein ausführlicher Artikel sein, ein Buch, ein längeres Video oder ein Kurzclip von wenigen Sekunden.

Die Technik verändert sich. Die Plattformen verändern sich. Vermutlich werden in ein paar Jahren wieder andere Werkzeuge dazukommen.

Der eigentliche Kern ist für mich aber seit 1992 erstaunlich gleich geblieben:

Eine Idee finden, etwas daraus machen und es veröffentlichen.